{"id":223,"date":"2009-02-28T11:06:03","date_gmt":"2009-02-28T10:06:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fiveoclock.de\/?p=223"},"modified":"2009-03-01T10:54:26","modified_gmt":"2009-03-01T09:54:26","slug":"dhl-online-frankierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fiveoclock.de\/?p=223","title":{"rendered":"DHL Online Frankierung"},"content":{"rendered":"<p>Sonnn Hals&#8230; Immerhin ein Euro billiger als in der Filiale dachte ich mir. Kann man ja mal ausprobieren dachte ich mir. Also ab auf die DHL-Seite um dort Online die Frankierung f\u00fcr ein Paket auszuf\u00fchren.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie Benutzerf\u00fchrung war auch sehr \u00fcbersichtlich: ja, ein Paket, Gewicht und Abma\u00dfe stimmen, Absender und Empf\u00e4ngeradresse ok, bezahlen&#8230; mmh, na gut dann PayPal. Danach sollte dann  eigentlich das Drucken der Paketmarke kommen, kam auch: entweder per Java-Programm \u00fcber Java Web Start oder per PDF.<\/p>\n<p>Da ich schon wusste, das Java Web Start bei meinem 64bit-Ubuntu nicht funktioniert (ja ja, mittlerweile soll Sun es hinbekommen haben) habe ich PDF gew\u00e4hlt, war bisher nie ein Problem, sollte auch hier kein Problem sein. Ok, da ist der Download-Link. Schnell angeklickt und gespeichert. Acrobat-Reader mit der PDF-Datei aufgerufen und &#8230;<\/p>\n<p>Verwunderung! Statt einem normalen PDF-Dokument das man nun drucken k\u00f6nnte, hat man es mit einem interaktiven Dokument zu tun, das erstmal m\u00e4kelt man m\u00f6ge doch bitte JavaScript aktivieren und ansonsten im Prinzip nur aus eine Ansammlung des Wortes &#8216;Muster&#8217; in einer Schriftgr\u00f6\u00dfe gesch\u00e4tzt jenseits von 72 Punkt besteht.<\/p>\n<p>Na guuut&#8230; Also die Plugins f\u00fcr den Acrobat-Reader nachinstalliert. Habe ich bis jetzt eigentlich nie gebraucht. Danach wurde ich dann mit Meldungen begl\u00fcckt, die einen dar\u00fcber informierten, dass dieses Dokument gerne nach Hause telefonieren m\u00f6chte. Gut, zweimal abgenickt und man kann \u00fcber zwei Links entweder ein Musteretikett oder das entg\u00fcltige Etikett drucken. Dieses allerdings nur einmal!<\/p>\n<p>Hallooo? Was soll der denn bitte dieser Unfug? Bei den Kinokarten, die ich bisher Online erworben hatte war jedenfalls ein (auch mehrfaches) Drucken ohne solche M\u00e4tzchen m\u00f6glich, da ja im EDV-System der vergebenen Code gespeichert ist und so in jedem Fall ein Missbrauch durch Mehrfachbenutzung auffallen w\u00fcrde. Aber da DHL ja anscheinend Sendungsnummern mehrfach vergibt (<a  href=\"http:\/\/www.matthias.goebel.biz\/2008\/12\/23\/dhl-vergibt-sendungsnummern-doppelt\/\" target=\"_blank\">hier nachzulesen<\/a>), haben sie anscheinend ein Problem damit. Vielleicht sollte jemand die mal \u00fcber die Existenz von Fotokopieren oder Scannern aufkl\u00e4ren! Verhindert wird hier also gar nichts, es werden den Benutzern also nur unn\u00f6tig Steine in den Weg gelegt. Aber zur\u00fcck zu meinem Versuch. Da auf Anhieb ja nichts klappt, erstmal auf den Testausdruck geklickt und&#8230;.<\/p>\n<p>Nichts! Na ja, nicht wirklich nichts, sondern die Fehlermeldung &#8220;lp: The Printer or class was not found.&#8221;.\u00a0 Also mal das Drucken \u00fcber den im Acrobat-Reader integrierten Men\u00fcpunkt ausprobiert. Das funktionierte, druckte allerdings nur das Muster und das auch noch zu klein.<\/p>\n<p>Da der Ersteller des Dokuments allerdings meint, er m\u00fcsse das Drucken noch mal neu erfinden, ist ein Ausdruck nur \u00fcber die eingebetteten Links mittels JavaScript m\u00f6glich. Also mal Google zu der Fehlermeldung gefragt und siehe da&#8230; Andere hatten dasselbe Problem. Die L\u00f6sung: ein \u00e4lterer Acrobat-Reader (7.0.4), ich habe 8.1.3. Langsam wirds nervig!<\/p>\n<p>Acrobat-Reader 7.0.4 installiert, dessen Startscript gefixt, damit er auch unter Ubuntu 8.10 noch startet; Dokument geladen; Link f\u00fcr das Muster angeklickt und&#8230;<\/p>\n<p>Hurra! Er druckt&#8230;.<\/p>\n<p>&#8230; eine leere Seite! Wir haben leider keine Auslegware nur Fertigparkett.<\/p>\n<p>W\u00e4re ich einfach zur Post gefahren, h\u00e4tte dort den Paketschein ausgef\u00fcllt und das Paket abgegeben, so w\u00e4re ich mittlerweile wieder zu Hause und Kaffee h\u00e4tte ich in der Zeit auch noch kochen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mittlerweile hatte ich es einfach satt und die schwache Hoffnung, dass das nur einmal m\u00f6gliche Drucken des Versandetikettes im Gegensatz zum Musteretikettes schon funktionieren w\u00fcrde&#8230;<\/p>\n<p>&#8230; hat es nat\u00fcrlich nicht! Auch nur eine leere Seite. Daf\u00fcr war immerhin der Link f\u00fcr das Drucken aus dem Dokument verschwunden und sicherlich wurde dem zentralen Server auch mitgeteilt, dass das Drucken erfolgreich war. Na immerhin etwas, das funktionierte.<\/p>\n<p>Das Ende der Geschichte: ich habe das Paket zum n\u00e4chsten Paket-Shop gebracht, dort mit dem Kugelschreiber den Paketschein ausgef\u00fcllt und 6,90 \u20ac bezahlt.\u00a0 Ich habe DHL per Kontaktformular ein Reklamation zukommen lassen, um meine umsonst bezahlten 5,90 \u20ac erstattet zu bekommen. Ich glaube allerdings nicht, dass das was wird!<\/p>\n<p>Ein guter Rat an DHL: man gewinnt keine Kunden, in dem man es ihnen m\u00f6glichst schwer macht und diese am Ende auch noch Geld verlieren! Das Drucken kann schlie\u00dflich auch aus anderen Gr\u00fcnden schiefgehen, etwa weil der Drucker einen Papierstau oder keine Tinte hat. Und das durchaus auch unter Windows!<\/p>\n<p>Vielleicht solltet ihr mal die Anbieter von anderen Online-Dienstleistungen kontaktieren, die k\u00f6nnen euch sicher beraten was Nummernkreise und professionelle Softwarel\u00f6sungen betrifft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonnn Hals&#8230; Immerhin ein Euro billiger als in der Filiale dachte ich mir. Kann man ja mal ausprobieren dachte ich mir. 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